Conrad Felixm├╝ller

1897

Felixm├╝ller wird am 21. Mai in Dresden geboren.

1912

Nachdem er ein Jahr lang an der Dresdner Kunstgewerbeschule Zeichenunterricht nimmt, tritt er zun├Ąchst in die Privatschule des K├╝nstlers Ferdinand Dorsch und noch im selben Jahr in die Klasse von Professor Carl Bantzer in der Kgl. Kunstakademie in Dresden ein, um seine Ausbildung als Maler zu beginnen.

1915

verl├Ąsst Felixm├╝ller die Akademie. Der Maler ist als freischaffender K├╝nstler in Dresden t├Ątig, h├Ąlt sich aber ├Âfter in Berlin auf.

Dort malt Felixm├╝ller im Atelier von Ludwig Meidner. Au├čerdem arbeitet Felixm├╝ller an der von Herwarth Walden herausgegebenen Zeitschrift "Der Sturm" mit.

1917

Mit dem Buchh├Ąndler Felix Stiemer gr├╝ndet Felixm├╝ller die Kunst- und Literaturzeitschrift "MENSCHEN", bei der er, ebenso wie beim "Sturm", als grafischer Gestalter t├Ątig ist. Daneben finden Ausstellungen bei Hans Goltz in M├╝nchen und zusammen mit Heckel, Kirchner und Schmidt-Rottluff in der Galerie Arnold in Dresden statt.

1918

Der K├╝nstler wird Gr├╝nder und Vorsitzender der "Dresdner Sezession" und Mitglied der "November-Gruppe".
Nebenher arbeitet Felixm├╝ller an verschiedenen Zeitschriften (z.B. "Die Sichel", Regensburg; "Rote Erde", Hamburg) mit und ver├Âffentlicht eigene literarische Texte wie z.B. die Autobiografie "Mein Werden" (Kunstblatt) oder Gedanken ├╝ber "K├╝nstlerische Gestaltung" (Kestnerbuch, Hannover).
Conrad Felixm├╝llers bildnerisches Schaffen ist in der Fr├╝hphase von starken Einfl├╝ssen des Expressionismus bestimmt, den er im sozialkritischen Sinn versteht und bald zu einem expressiven Realismus von individueller Pr├Ągung transformiert. In den kraftvollen Linien der Holzschnitte h├Ąlt Felixm├╝ller Szenen des allt├Ąglichen Lebens fest.

1930

Ab diesem Jahr zeigen sich Tendenzen zu einem Wandel, der sich thematisch in einer zunehmend genrehaften, erz├Ąhlerischen Entwicklung, formal in dem Streben nach einer ruhigeren Bildsprache ├Ąu├čert.

1933

ist der K├╝nstler mit 40 Arbeiten in der Dresdner Ausstellung "Entartete Kunst" zu sehen.

1934

├╝bersiedelt der K├╝nstler, in der Hoffnung auf freiere Arbeitsm├Âglichkeiten nach Berlin-Charlottenburg.

1937

werden 151 Werke des K├╝nstlers aus ├Âffentlichem Besitz beschlagnahmt.

1941

wird das Berliner Domizil durch Bomben zerst├Ârt.
Conrad Felixm├╝ller findet Asyl in Damsdorf in der Mark.

1944

zieht der Maler nach Tautenhain. Der K├╝nstler wird aber noch im selben Jahr zum Kriegsdienst einberufen.

1945

Nach kurzer sowjetischer Kriegsgefangenschaft kehrt Felixm├╝ller nach Tautenhain zur├╝ck.

1949

erfolgt die Berufung zum Professor an die Martin-Luther-Universit├Ąt in Halle mit einem Lehrauftrag f├╝r Zeichnen und Malen innerhalb der P├Ądagogischen Fakult├Ąt.

1961

Nach seiner Emeritierung geht Conrad Felixm├╝ller zur├╝ck nach Berlin. Bis zu Felixm├╝llers Tod im Jahr 1977 finden zahlreiche Ausstellungen in beiden Teilen Deutschlands sowie in Paris, Rom, Bologna und Florenz statt.

1977

stirbt Felixm├╝ller am 24. M├Ąrz, wenige Wochen vor seinem 80. Geburtstag.

 

 

Galerie Henze & Ketterer
Kirchstrasse 26, CH 3114 Wichtrach
Tel. +41 (0)31 781 06 01
modernart (at) henze-ketterer.com
Galerie Henze & Ketterer & Triebold
Wettsteinstrasse 4, CH 4125 Riehen
Tel. +41 (0)61 641 77 77
ghkt (at) artgalleries.ch