Eduard Bargheer - zum 100. Geburtstag

(Text zur Ausstellung A49 vom 19.10. bis 20.12.02)

Eine Hundertjahrfeier ist ein RĂŒckblick und bringt Erinnerungen. Daher ist die Einleitung zu diesem Katalog zunĂ€chst recht persönlich gehalten. Eduardo lernte ich Anfang der 70er Jahre bei uns in Campione d'Italia durch meinen Schwiegervater, Roman Norbert Ketterer, kennen. Seit den frĂŒhen 60er Jahren unterbrach er dort regelmĂ€ssig seine Fahrten von Ischia nach Hamburg und umgekehrt, um seine jeweils neuesten Aquarelle zu zeigen. Es muss 1974 gewesen sein, als er mich unversehens bat, ĂŒber ihn und ĂŒber seine GemĂ€lde zu schreiben. Nicht nur das Publikum, auch er selbst empfand seine GemĂ€lde im Gegensatz zu seinen Aquarellen als schwerer zugĂ€nglich und sagte: "Zum Aquarell habe ich immer 'Du' gesagt, zum GemĂ€lde aber sage ich 'Sie'." Nun wollte er, dass dem einmal kunstkritisch nachgegangen wĂŒrde und war wohl auch der Meinung, Ingeborg, meine Frau, und ich sollten uns nicht nur kunsthĂ€ndlerisch fĂŒr ihn einsetzen, sondern ich solle auch ĂŒber ihn als Kunsthistoriker schreiben. Mein Studium war zwar die Vorgabe, Eduardo jedoch machte mich zum beruflichen Janus, der ich seitdem ausstellend und handelnd einerseits, archivierend und schreibend andererseits zu sein versuche, bisweilen eine Quadratur des Kreises.

Als erstes habe ich 1974 sogleich stundenlange Interviews mit Eduardo auf TonbĂ€nder aufgenommen, denn er war ein spannender und temperamentvoller ErzĂ€hler. Er war selbst so fasziniert von diesen aufgezeichneten GesprĂ€chen, dass er recht ungeduldig werden konnte, wenn unsere kleine Alexandra uns bisweilen unterbrach, obwohl er sie sehr gern hatte. Die Grundlage der Information war also geschaffen. Wenn ich aber ĂŒber seine GemĂ€lde schreiben wollte, dann musste ich auch die grösstmögliche Anzahl sehen. Viele waren ja bereits des öfteren ausgestellt und in zahlreichen Katalogen publiziert. Aber ohne vollstĂ€ndige Information ĂŒber die Haupt- und Nebenwege wollte ich mich nicht an eine Beurteilung und Darstellung herantasten. Schliesslich völlig nebulös war fĂŒr mich das Werk Eduardos vor 1945. Über den damaligen Lebensweg hatte er berichtet, auch dass er gemalt hatte, aber was, das wurde nur immer wieder in denselben Einzelbeispielen gezeigt. Es musste mehr geben.

Als Grund, alles kennenlernen zu mĂŒssen, und um mich selbst in die Verantwortung zu nehmen, entschloss ich mich, ein erstes Werkverzeichnis der GemĂ€lde als Grundlage fĂŒr mein Buch zu erstellen und in diesem zu publizieren. Neben der Erfassung sĂ€mtlicher publizierter und einmal ausgestellter GemĂ€lde sowie der GemĂ€lde in Sammlungen, die Eduardo mir nennen konnte, wurde zunĂ€chst das gesamte Atelier in Ischia von mir in eine Datei aufgenommen und fotografiert. Schliesslich fuhr ich auch nach Hamburg in seine Blankeneser Fischerkate. Er meinte allerdings, dort sei wohl nicht viel. Wie in Ischia schaute ich auch in Hamburg in jede Ecke, zog hier und dort LeinwĂ€nde hervor, nahm sie auf und fotografierte sie. Schliesslich kamen wir auch auf den kleinen Dachboden, in dem seine Druckerpresse stand. Dort fielen mir eine grosse Zahl von Rollen auf und ich fragte Eduardo, was denn das sei. "Ach, das sind alte LeinwĂ€nde, ich weiss nicht recht..." meinte er und machte mich natĂŒrlich neugierig. Da man KĂŒnstler, wie ich bereits ahnte, nie mit unkĂŒnstlerischen Methoden bedrĂ€ngen darf, als das sind Katalogisieren, Klassifizieren, Ordnen etc. und der Abend sich nĂ€herte, sind wir zunĂ€chst - wie in Forio zu Maria - in das kleine Restaurant unterhalb seines Hauses an der Elbe gegangen und haben Scholle Finkenwerder Art gegessen und dazu einen Weisswein getrunken.

Am nĂ€chsten Morgen dann ging es ans Entrollen der "alten LeinwĂ€nde". Ein ganzes von 1926 bis 1939 entstandenes FrĂŒhwerk lag dort vergessen aber gut erhalten. Jedesmal wenn ich eine Leinwand glĂ€ttete, fragte Eduardo, ob ich das denn irgendwie interessant fĂ€nde und er staunte sehr, als ich bejahte. Ich war zum ersten Male mit der schlichten Tatsache konfrontiert, dass fĂŒr einen KĂŒnstler immer nur die aktuelle Arbeit von Bedeutung ist. Alles davor Entstandene ist immer nur Vorarbeit des GegenwĂ€rtigen und selbstverstĂ€ndlich wesentlich Bedeutenderen. So kam es dann tatsĂ€chlich zu einem Überblick ĂŒber das Gesamtwerk und zu einem ersten Werkverzeichnis der GemĂ€lde. Als ich ihm im FrĂŒhjahr 1979 ein erstes noch ungebundenes Vorausexemplar des Buches vorlegte, konnte er es nicht fassen, dass er derartig viele GemĂ€lde gemalt haben sollte. Aber er war dann doch glĂŒcklich ĂŒber jede Wiederbegegnung. Leider starb er plötzlich kurz darauf am 1. Juli und erlebte es so nicht mehr, dass tatsĂ€chlich - vielleicht durch das Buch, vielleicht auch durch die sich Ă€ndernden Zeiten - seine GemĂ€lde verstanden und mehr und mehr gesammelt wurden und werden.

Eduardos Ansinnen, mich mit seinem Werk und Leben zu befassen, fĂŒhrte aber noch zu einer zweiten Erweiterung meiner beruflichen TĂ€tigkeiten, dem Kuratieren von Ausstellungen. Ich war teilweise in Rom aufgewachsen und war dort vielen KĂŒnstlern und Wissenschaftlern begegnet, welche ab 1933 nach Italien ausgewandert waren. Ich stiess dort also auf das fĂŒr mich völlig ĂŒberraschende PhĂ€nomen eines Exils, auch eines jĂŒdischen, welches lange von der Exilforschung, die es damals eigentlich nur in der ehemaligen DDR gab, nicht beachtet wurde. Immer wieder schlug ich dem Goethe-Institut und dem AuswĂ€rtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland vor, im Gastland als Dank und Hinweis auf diese erstaunlichen Tatsachen eine Ausstellung ĂŒber dieses PhĂ€nomen zu veranstalten- vor allem von den zwischen 1933 und 1945 in Italien entstandenen Kunstwerken. Die staatlichen Stellen zeigten sich zunĂ€chst jedoch wenig interessiert. Ich konnte mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man vor einem unvermeidbaren Nebeneffekt einer solchen Ausstellung zurĂŒckschreckte, wĂŒrde sie doch auf den eklatanten Unterschied zwischen dem Nationalsozialismus in Deutschland und dem Faschismus in Italien hinweisen. Erst zu Beginn der 90er Jahre ergab sich eine gĂŒnstige Konstellation: Der damalige engagierte Konsul der BRD in Mailand, Manfred SteinkĂŒhler, machte mich darauf aufmerksam, dass inzwischen ein Berliner Historiker das PhĂ€nomen des Exils in Italien umfassend bearbeitet und publiziert hatte. Mit diesem, Klaus Voigt, planten wir dann die Ausstellung prĂ€ziser und konnten durch die BefĂŒrwortung von Wolf-Dieter Dube und anderen auch das AuswĂ€rtige Amt der BRD fĂŒr den Gedanken gewinnen. Vor allem aber förderte Walter Jens, damals PrĂ€sident der Akademie der KĂŒnste in Berlin, den Gedanken dieser interdisziplinĂ€ren Ausstellung. So konnten Klaus Voigt und ich diese dann im FrĂŒhjahr und Sommer 1995 dort und im Palazzo della Ragione in Mailand unter dem Titel "Zuflucht auf Widerruf - Rifugio precario" zeigen. Eduardos Arbeiten belegten in ihr gemeinsam mit denen von Max Peiffer Watenphul, Adolf Fleischmann, Werner Gilles, Rudolf Levy, Heinz Battke, Hans Purrmann, Emy Roeder, Felix Nussbaum u. a. die von Klaus Mann nach der Befreiung Italiens dort festgestellte "... zĂ€he, unzerstörbare VitalitĂ€t der Kunst ..." auch in extremsten Situationen.

Das Werk von Eduardo sowie seine beiden HĂ€user in Forio d'Ischia und Hamburg-Blankenese werden seit seinem Tod von Dirk Justus und Peter Silze gepflegt. Zahlreiche Ausstellungen und Publikationen wurden durch sie gefördert. So kam es auch zum hundertjĂ€hrigen Gedenken zu einer umfassenden Ausstellung mit aufwendigem Katalog im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum auf Schloss Gottorf in Schleswig und auf Schloss Cappenberg (Kreis Unna), die dort die bisher bestbesuchte Ausstellung war. Nach den frĂŒhen Werkverzeichnissen der Druckgraphik von Detlev Rosenbach und der GemĂ€lde von mir sollten in naher Zukunft neue Ausgaben dieser Verzeichnisse und Publikationen zu Aquarell und Zeichnung erfolgen.

Wer war nun Eduardo: Bargheer gehörte zu der KĂŒnstler-Generation Mitteleuropas, die um 1930 zu der ihr eigentĂŒmlichen Ausdrucksweise fand, deren reifes Werk dann aber durch die politische und kulturelle Nacht von 1933 bis 1945 sich nicht in einem ĂŒblichen Kunstbetrieb entfalten konnte. Er wurde 1901 in Hamburg-Finkenwerder geboren, war weitgehend Autodidakt und fand im Kreis der Hamburger Sezession um Friedrich Ahlers-Hestermann oder Karl Kluth und in Paris zwischen 1930 und 1935 zum eigenen Stil zwischen magischem Realismus und Abstraction-CrĂ©ation. WĂ€hrend weiter Reisen befragte er immer wieder die Landschaft in seiner Bildvorstellung, in zahlreichen Freundschaften das PortrĂ€t. Nach 1933 zog er mehr und mehr das kulturell und menschlich freiere Italien vor, das fĂŒr ihn und fĂŒr viele andere Kulturschaffende zum Land einer, wenn auch oft prekĂ€ren, Zuflucht wurde. Florenz wurde seine Stadt und Ischia seine Landschaft, deren Hymne er bis zu seinem Tode sang. Die nach Italien gegangenen Maler blieben eigenartigerweise auch nach 1948 der Figuration treu, so auch Bargheer, und somit war er auch danach wiederum Aussenseiter. Aus seinem Atelier-Haus in Forio d'Ischia unternahm er in den sechziger Jahren wieder ausgedehnte Reisen nach Tunesien, Marokko, Ägypten, Mali, Senegal und spĂ€ter Griechenland und SĂŒditalien, die bedeutende Spuren in seinem Werk hinterliessen. Er starb 1979 in seinem Fischerhaus in Hamburg-Blankenese.

Diese Ausstellung zeigt einige Beispiele des inzwischen raren FrĂŒhwerks als Hinweis, vor allem aber GemĂ€lde seines 1948 gefundenen kristallinen Stiles, in dessen Gitterstruktur er Landschaft und Mensch erfassen und verwandelt wiedererstehen lassen konnte. Geschehen war folgendes: Eduard Bargheer erlebte im Oktober 1935 auf der Insel Ischia das Wunder des SĂŒdens, das er am 20. Oktober so beschrieb: "Jeden Morgen, wenn ich die LĂ€den öffne und auf Sant'Angelo blicke, durchfĂ€hrt mich wieder der gleiche freudige Schreck, dass alles wirklich existiert, dass ich den Ort nicht trĂ€ume." Und am 23. Oktober: "Morgen bin ich 10 Tage hier, und ich habe das Empfinden, dass sie wichtig werden fĂŒr mein ganzes weiteres Leben." Doch ehe Bargheer ab 1948 voll und ganz vom Ă€usseren Schein zur inneren Struktur dieser Insel vordringen konnte, waren ihm nur kurze Aufenthalte möglich, die allerdings Thematik und Stil prĂ€gten. Alles Kleinteilige verschwand mehr und mehr aus seinen Kompositionen, er nĂ€herte sich den Grundstrukturen von Form und Farbe. Er löste sich von den abstrahierenden Erfahrungen, die er 1933 in Paris machte, vom "nordischen Expressionismus" eines Ahlers-Hestermann und Karl Kluth, von seinen Kompositionen der norddeutschen KĂŒste und des Watts, in denen er die unterschiedlichen Stimmungen des Wetters und der Tageszeiten variiert hatte. Mit den dort gewonnenen Form- und Farberfahrungen und mit schwingendem breiten Pinsel fing er die ganze Stimmung der sĂŒdlichen Landschaft und des sĂŒdlichen Lebens ein.

Das Erlebnis des "DĂ€mons" sĂŒdlichen Lichtes muss dem von Erich Heckel ganz Ă€hnlich gewesen sein, das diesen 1913 an einem gleissenden Sommertag an der Flensburger Förde ĂŒberraschte und in den kristallinen Gitterstrukturen des GemĂ€ldes GlĂ€serner Tag der MĂŒnchener Staatsgalerie moderner Kunst seine exemplarische Form fand. In einem spĂ€teren Textfragment schrieb Bargheer hierĂŒber:

"Welche Aufgabe ist es, die dieser Mensch und seine Umwelt uns stellt? Ohne es zu ahnen, gibt er uns ein Mass fĂŒr unsere BemĂŒhung. Ausgehend vom staunenden Ergriffensein vor der FĂŒlle sĂŒdlichen Lichtes, vor dem Wunder der Farbe und der Strenge der Form wĂ€chst die Erkenntnis, dass das menschliche Erleben sich zwar am Dinglichen zu entzĂŒnden hat, jedoch nur zur bildnerischen Form fĂŒhrt unter der Erkenntnis, dass der DĂ€mon Licht die Umwelt in ihre kristallinischen Ur-Teile zerlegt, welche sich im formalen BildgefĂŒge zum Gesetz zu ordnen haben. Ein vielschichtiges Nacheinander rĂ€umlichen Erlebens und Beobachtens hat sich zum Bild ineinander zu verweben. Damit ist aber die Gleichzeitigkeit von Zeit und Raum aufgehoben, und die RelativitĂ€t impressionistischer Möglichkeiten macht einem absoluten Bildgesetz Platz. Wenn ich soeben sagte, dass die Insel fĂŒr die BemĂŒhungen ein Mass vermittelt habe, so meine ich sie als Sein und als Dasein, als Ding und Mensch, das Mit- und Gegeneinander beider, die Harmonie und die Spannung. Jede kĂŒnstlerische TĂ€tigkeit beruht zweifellos darauf, dass ein Mensch von einer Idee ergriffen wird, welche sein Leben bestimmt, reich macht, es aber auch behindert, mit dem Fluch und dem Segen des Besessenseins, des Angekettetseins, vor dem es kein Entrinnen gibt. Und gerade hier, im Geistigen, vollzieht sich der Spiegel jenes primĂ€ren Lebens der Inselbevölkerung, die noch in und mit ihrer Landschaft lebt, das tatsĂ€chliche Dasein im Sein, dem man als KĂŒnstler nur mit der IntensitĂ€t des innerlichsten Daseins, PrĂ€sentseins seiner ganzen Persönlichkeit entgegnen kann. Vor einem jedoch hat man sich zu hĂŒten, vor jener Gefahr nĂ€mlich, die sowohl fĂŒr jede geistige Arbeit als auch menschliche Bindung besteht, nĂ€mlich der Gewohnheit. Jede Idee ist am lebendigsten bei ihrer Geburt, ihrer Erfindung; jede Idee aber trĂ€gt die Gefahr in sich, den Todeskeim, zum System zu treiben, Formel werden zu wollen, Konvention, die rechnerisch als Rezept sich ergebend die ursprĂŒngliche Idee in Vergessenheit brĂ€chte und sie zum Tode verdammte. Nur der Mut, sich aus dem sicheren Hafen einer einmal erreichten Erkenntnis und erarbeiteten Formenwelt stĂ€ndig von neuem durch das ĂŒberwĂ€ltigende und immer wieder erzittern machende Erleben auf das hohe Meer des Ungewissen hinauszuwagen, von neuem zu beginnen und zu suchen und sich niemals mit dem Gefundenen zufriedenzustellen. Hierin liegt eine ethische Aufgabe allerersten Ranges. Kommt dann aber noch die stĂ€ndig vor dem neuen Wunder des Seins sich beugende Bescheidenheit hinzu, so wĂ€ren die Voraussetzungen angedeutet, ohne welche es keine IntensitĂ€t der BemĂŒhung gĂ€be und keine Gnade der Erleuchtung. Erst mit dieser Gnade aber beginnt die Möglichkeit einer Realisierung im Werk, welche das gesamte Dasein zu bestimmen hat als ein Bekenntnis zum Geist."

Dirk Justus und Peter Silze fanden dieses Textfragment von Eduard Bargheer kĂŒrzlich im Nachlass und sandten es mir dankenswerterweise fĂŒr eine (wohl?) erste Veröffentlichung in diesem Katalog. Der Text zeigt die ganze IntensitĂ€t des Erlebens im Werk durch den KĂŒnstler. Es war vulkanisch wie die Insel, die seine Bestimmung wurde. Es konnte sich in gleicher Weise durch sein heftiges Temperament bisweilen in gewaltigen Eruptionen Luft schaffen. Zumeist aber floss es in Farbe und Form seiner GemĂ€lde, Aquarelle, Zeichnungen und Graphiken. SĂŒdliches Licht, sĂŒdliche Farben, sĂŒdliches Leben und Erleben sind in ihnen in kristalline Gitterstrukturen eingefangen, die jeden von uns erzittern machen wie beim ersten Erleben.

Wolfgang Henze

Galerie Henze & Ketterer
Kirchstrasse 26, CH 3114 Wichtrach
Tel. +41 (0)31 781 06 01
Galerie Henze & Ketterer & Triebold
Wettsteinstrasse 4, CH 4125 Riehen
Tel. +41 (0)61 641 77 77