Giovanni Manfredini

1963
Giovanni Manfredini wird in einem kleinen Bergdorf geboren.

1965
Er erleidet schwerwiegende Verbrennungen im Kindesalter

1988
Nach einer langen Reise in die Türkei und nach dem Besuch der Höhlenkirchen kehrt er nach Italien zurück.

1989
Er stellt zum ersten Mal, als einziger von 400 ausgewählten Kandidaten, auf der „Biennale dei giovani dell Europa mediterranea“, einer internationalen Ausstellung in Bologna, aus.

1990/1991
In der Galerie Rossanaferri stellt er eine neue Werkserie über die Ausarbeitung von Oberflächen mit Titeln wie „Sopravvivere“ (Überleben) und „La linea della vita“ (Die Lebenslinie) aus.

1993
Entsteht sein erstes Gemälde „VIVI“ (Leben), ein grundlegender Schritt für die nachfolgenden formalen und ethischen Ergebnisse seiner Arbeit. Es beginnt eine intensive Ausstellungsphase (z.B. in Dresden, Singapur)

1994
Er stellt eine Serie von Gemälden und Skulpturen mit dem Titel „Pensieri muti“ (Stille Gedanken) mit Gilberto Zorio in mehreren italienischen Galerien aus.

1995
Er startet einen auf Abdrücken seines eigenen Körpers basierenden Werkzyklus mit dem Titel „Tentativi di Esistenza“ (Versuche einer Existenz), das Feuer erscheint wieder in seinem Leben als Malerei.

1996
Den Werkzyklus stellt er zusammen mit „VIVI“ (Leben) in der Fondazione Mudima, Mailand, aus, eine Ausstellung, die von Tommaso Trini kuratiert wurde, der mit dem Katalogtext "Simbiote una forma di vita" (Symbiote, eine Form des Lebens) vorausschauend beschreibt, was die poetische Linie von Manfredinis zukünftigem Werk sein wird.

1997/1998
Es beginnt eine Periode internationaler Ausstellungen, an welchen er teilnimmt, beispielsweise an der „Minimalia“-Ausstellung während der Biennale von Venedig im Palazzo Querini Dubois, Venedig.

1999
Internationale Ausstellungen “Minimalia PS1” im Museum of Modern Art (MOMA), New York, kuratiert von Achille Bonito Oliva, The Opening.
“S.M.A.K” im Stedelijk Museum, Gent, kuratiert von Joan Hoet.

2001
Beginn der Zusammenarbeit mit der Galerie Henze & Ketterer & Triebold, Riehen/Basel, wo er die Einzelausstellung "La pelle e l'anima" (Die Haut und die Seele) aufbaut.

2002
Die ersten Arbeiten mit dem Titel „Estasi“ (Ekstasen) entstehen, in welchen die kosmische Beziehung zwischen Dunkelheit, Licht und Schicksal analysiert wird.
Diese werden in verschiedenen Bildzyklen bis heute weiterentwickelt.

2004/2007
Einzelausstellungen in verschiedenen privaten und öffentlichen Räumen in Italien und im Ausland, mehrere Werke werden von privaten und öffentlichen Sammlungen erworben.

2008
Er ist eingeladen in der Ausstellung "KĂĽnstler und ihre Krankheitsbilder: Schmerzhaft genial", DĂĽsseldorf, auszustellen.

2009
Er zeigt „Estasi“ (Ekstasen), „Corpi“ (Körper) und Arbeiten auf Papier in einer Museumsausstellung, Epinal.

2010
Er wird eingeladen, zwei seiner Werke, „Corpi“ (Körper) sowie „VIVI“ (Leben), in der Basilika Santa Maria del Popolo, Rom, neben den Werken von Caravaggio in der Kapelle Cerasi auszustellen.

2011
Er stellt im italienischen Pavillon der „54. Biennale“, Venedig, aus. Außerdem zeigt er im Kunst-Depot der Galerie Henze & Ketterer, Wichtrach/Bern, eine Einzelausstellung mit dem Titel „Opera al nero“ (Schwarze Oper).

2013
Er stellt in Frankfurt in der KunstKulturKirche Allerheiligen - Forum fĂĽr Moderne Kunst aus.

2014
"Apocalisse di Giovanni" (Apokalypse des Johannes), Einzelausstellung in der Galerie Henze & Ketterer & Triebold, Riehen/Basel.

2015
Als Begleitveranstaltung zur „55. Biennale“, Venedig, stellt er in der Stiftung Giorgio Cini die Skulptur „Stabat Mater Dolorosa“ aus.

2016
Einzelausstellung "Forse mai o forse in paradiso“ (Vielleicht nie oder vielleicht im Himmel) in der Galerie Henze & Ketterer & Triebold, Riehen/Basel, ein Projekt zum Thema Zeichnen mit Arbeiten auf Papier.

2017
Papst Franziskus gibt eine Monstranz und ein Tabernakel in Auftrag, die als Symbol der neuen Kirche mit Blechen aus den HĂĽtten von Nairobi gebaut werden sollen.

2018
Er stellt in der Ausstellung "Evidence of contemporary disquiet" des Goethe-Instituts in der Kirche San Giuseppe delle Scalze, Neapel, aus, fĂĽr die ein wichtiger Katalog herausgegeben wird.

2019
Er stellt ein zweites Werk mit dem Titel "La Pietà" (Die Pietà) in der Sala del Mosaico- Classense Bibliothek, Ravenna, für den Ausstellungszyklus „Ascoltare Bellezza“ aus, der vom Museum für zeitgenössische Kunst gefördert wird. Ausstellung und Katalog herausgegeben von Paolo Trioschi mit Text von Dr. Alexandra Henze Triebold.

2020
Er zieht sich zurück, um neue Werke zum Thema des menschlichen Heiligtums zu malen, wie „Giudizio Universale“ (Universales Gericht), „Compianto“ (Trauerfall), „Resurrezione di San Sebastiano“ (Auferstehung des Heiligen Sebastians). Er stellt im Museum für Zeitgenössische Kunst, Toulouse, im Rahmen der Gruppenausstellung "La face autre de l'autre face" zwei Werke "La Flagellazione“ (Die Geisselung) und "Autoritratto“ (Selbstbildnis) aus.

2021
In der Basilika Sant'Agostino, Rom, neben Caravaggios „Madonna dei Pellegrini“ und Sansovinos „Madonna del Parto“, wird die Installation „Stabat Mater Dolorosa“ präsentiert, deren Musik von Ennio Morricone eigens für die ins Leere hängende, goldene Krone geschrieben wurde.
Papst Franziskus hat einen "Calice die poveri“ (Kelch der Armen) in Auftrag gegeben, der aus den Resten einer Hütte aus Mosambik gebaut werden soll. Das vom Papst übergebene und gesegnete Werk wurde von ihm bereits in verschiedenen religiösen Funktionen als Symbol für eine neue Kirche verwendet. Danach malt er ein neues Werk mit dem Titel "Il mio inchino alla pittura“ (Mein Knien vor der Malerei).

Galerie Henze & Ketterer
Kirchstrasse 26, CH 3114 Wichtrach
Tel. +41 (0)31 781 06 01
modernart (at) henze-ketterer.com
Galerie Henze & Ketterer & Triebold
Wettsteinstrasse 4, CH 4125 Riehen
Tel. +41 (0)61 641 77 77
ghkt (at) artgalleries.ch