1954
wird in Krnov, im heutigen Tschechien, geboren.

1968
nach dem Einmarsch der Sowjetischen Armee in Prag fl├╝chtet die Familie ├╝ber Wien in die Bundesrepublik Deutschland und l├Ąsst sich schlie├člich in K├Âln nieder.

1976-78
Studium der Freien Kunst, zun├Ąchst an der Fachhochschule fu╠łr Kunst und Design in K├Âln, dann an der Cooper Union in New York. Dort wird Dokoupil von Hans Haacke mit einer konzeptuellen Auffassung von Kunst konfrontiert.

1979
wieder zuru╠łck an der K├Âlner Fachhochschule, wechselt Dokoupil in die Klasse von Robert van Ackeren und widmet sich fortan filmischen Experimenten, au├čerdem unternimmt er einen Exkurs in das Studium der Mathematik und Physik an der Universita╠łt K├Âln.

Im selben Jahr lernt er Walter Dahn kennen, von nun an entstehen in intensiver Zusammenarbeit zahlreiche Zeichnungen und Gem├Ąlde.

1980
nach einigen gemeinsamen Projekten mit Hans Peter Adamski und Peter B├Âmmels beziehen Dokoupil und Dahn.

1980
schlie├člich zusammen mit Gerard Kever und Gerhard Naschberger ein ger├Ąumiges Atelier in der rheinnahen K├Âln-Deutzer Stra├če ÔÇ×M├╝lheimer FreiheitÔÇť, die bald namensgebend fu╠łr den Zusammenschluss der sechs K├╝nstler wird.

1982
erste Einzelausstellung

ab 1982
Pr├Ąsentationen in namhaften Galerien und Museen ├╝berall auf der Welt. Dokoupils Werk war Gegenstand von Ausstellungen in den Deichtorhallen, Hamburg (2005), dem Museo Nacional Centro de Arte Reina Sofi╠üa, Palacio de Vela╠üzquez in Madrid (2000), dem Cha╠éteau de Chenonceau (1999), dem Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien (1997) und dem Horsens Kunstmuseum (1991).

2012
Auszeichnung mit dem Lovis-Corinth-Preis

2015-16
W├╝rdigung Dokoupils Werk in einigen Ausstellungsbeteiligungen, die international gro├če Beachtung fanden. Dazu z├Ąhlten unter anderem die Ausstellung ÔÇ×Die 80er JahreÔÇť (St├Ądel Museum, Frankfurt am Main, 2015), ÔÇ×Geniale DilletantenÔÇť (Haus der Kunst, M├╝nchen, 2015), ÔÇ×Aufruhr in AugsburgÔÇť (Pinakothek der Moderne, Au├čengalerie Augsburg, 2015/16) und ÔÇ×Die Neuen WildenÔÇť (Groninger Museum, Niederlande, 2016).

Dokoupil lebt und arbeitet in Madrid, Rio de Janeiro, Plovdiv (Bulgarien) und Las Palmas (Gran Canaria).

 

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