Lyonel Feininger

1871

Am 17. Juli 1871 wird Lyonel Feininger als Sohn des deutschen Geigers Karl Feininger und der S├Ąngerin Elizabeth Cecilia, geborene Lutz in New York geboren.

1887

├ťbersiedelung nach Deutschland um Musik zu studieren, entschlie├čt sich aber in Hamburg f├╝r die Malerei. Zeichenunterricht an der Gewerbeschule in Hamburg.

1888-1891

├ťbersiedelung nach Berlin. Studiums an der K├Âniglichen Akademie in Berlin.

1889

erste Karikaturen f├╝r die Wochenzeitung "Humoristische Bl├Ątter".

1890

Sch├╝ler des Coll├Ęge Saint Servais in L├╝ttich. Begeisterung f├╝r die Baukunst alter St├Ądte.

1892

Erste Reise nach R├╝gen. Es schliessen sich weitere regelm├Ą├čige Aufenthalte an der Ostseek├╝ste an, die sein k├╝nstlerisches Schaffen f├Ârderten. Aufenthalt in Paris, Besuch der Acad├ęmie Colarossi.

1893

├ťbersiedelung nach Berlin, T├Ątigkeit als Karikaturist.

1901

Heirat mit Clara F├╝rst, mit der er zwei T├Âchter Leonore (1901-1991) und Marianne (*1902) hat.

1903

Bekanntschaft mit Julia Berg

1906

Reise nach Paris ging. Fortsetzung seiner Studien im Atelier Colarossi.

1908

Heirat mit Julia Berg in London, mit der er die drei S├Âhne Andreas (1906-1999), Laurence (1909-1976) und Theodor Lux (1910-2011) hat. Sie lassen sich in Berlin nieder.

1909

Beitritt zur Berliner "Secession".

1911

Im Pariser "Salon des Ind├ępendants" ist er mit sechs Bildern vertreten, gleichzeitig lernt er Robert Delaunay und den franz├Âsischen Kubismus kennen. Diese Begegnungen werden f├╝r Feiningers Stilwechsel relevant. In der Folgezeit entstehen Bilder, deren Gestaltung der K├╝nstler selbst als "Prismaismus" bezeichnet.

1912

Bekanntschaft mit den K├╝nstlern der Gruppe "Blauer Reiter". In dieser Zeit widmete er sich k├╝nstlerisch der Architektur deutscher Kleinst├Ądte. Freundschaft mit dem ├Âsterreichischen Maler, Grafiker, Buchillustrator und Schriftsteller Alfred Kubin.

1913

Teilnahme am "Ersten Deutschen Herbstsalon" auf Einladung von Franz Marc.

1917

Erste gro├če Einzelausstellung in der Galerie "Der Sturm" von Herwarth Walden.

1918

├ťbersiedelung nach Braunlage im Harz. Mitglied der Novembergruppe.

1919

Ruf an das von Walter Gropius ins Leben gerufene ÔÇ×Staatliche BauhausÔÇť in Weimar, Meister der Formlehre.

1924

Gr├╝ndung der K├╝nstlergruppe "Die Blauen Vier" zusammen mit Wassily Kandinsky, Paul Klee und Alexej Jawlensky. 1925 erste Ausstellung der Gruppe in New York.

1926

Umzug des Bauhauses nach Dessau. Befreiung vom Lehrbetrieb.

1929

Auftrag der Stadt Halle zu einer Stadtansicht. Er fertigt eine Folge von elf Bildern an.

1932

Schliessung des Bauhauses in Berlin.

1936

Berufung an das Mills College im kalifornischen Oakland. Ende des Jahres Aufenthalt in Berlin.

1937

Emigration nach New York. Auf der nationalsozialistischen Ausstellung "Entartete Kunst" in M├╝nchen wurden insgesamt 19 Werke von ihm ausgestellt. 400 seiner Arbeiten wurden aus ├Âffentlichen Museen entfernt und beschlagnahmt.

1939

Entstehung von Wandbildern f├╝r die Weltausstellung in New York. Die ersten Arbeiten im Exil waren thematisch noch eng an Deutschland gebunden. Mit der Zeit gewannen aber die Motive aus Manhattan mit seinen Wolkenkratzern immer mehr Gewicht.

1950

Anfertigung eines Wandbildes f├╝r den Passagierdampfer "Constitution". Konzentration auf die Aquarellmalerei. Motivisch wandte er sich nun haupts├Ąchlich St├Ądten, gotischen Bauwerken und Seenlandschaften zu.

1956

Lyonel Feininger starb am 15. Januar 1956 in New York.

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