Max Peiffer Watenphul

1896
Am 1. September in Weferlingen, Kreis Gardelegen, geboren als Sohn des Apothekers Emil Peiffer, die Mutter entstammte einer Hugenottenfamilie. Verlust des Vaters in der Kindheit.

1906
Heiratet seine Mutter in zweiter Ehe Dr. phil. Heinrich Watenphul, der ihm Freund und F├╝hrer in der Jugend wird.

1914-1918
Studium zun├Ąchst der Medizin und dann der Jurisprudenz in Strassburg, M├╝nchen, Bonn, W├╝rzburg und Frankfurt a. Main. Promoviert in W├╝rzburg ├╝ber Kirchenrecht. Lernt in M├╝nchen durch Lotte Pritzel Paul Klee kennen.

1919-1921
Sch├╝ler am Bauhaus in Weimar, Weberei und T├Âpferei. Bekanntschaft mit Gropius, Itten, Feininger, Kandinsky und Albers. Freundschaft mit Schwitters, Schlemmer, Gerhard Marcks, Max Burchartz und Else Lasker-Sch├╝ler.

1921
Vertrag mit dem Kunsth├Ąndler Flechtheim. Freundschaft mit Prof. Gosebruch, dem Sammler Klaus Gebhard und Richard Parrisius.

1922
In D├╝sseldorf Mitglied des ÔÇ×Jungen RheinlandsÔÇť. Freundschaft mit Mutter Ey, Otto Dix, Pankok, Wollheim, Hundt und Gilles. Reise nach Italien, Aufenthalt in Positano.

1922-1924
Arbeit in Salzburg auf dem Gebiet der Emailmalerei in der Werkst├Ątte von Maria Cyrenius. Seit dieser Zeit datiert seine dauernde k├╝nstlerische Verbundenheit mit der von ihm geliebten Stadt. Bekanntschaft mit Stefan Zweig.

1924
Reise nach Mexico mit dem Schriftsteller Willi Pferdekamp.

1925
Freundschaft mit Alexej von Jawlensky.

1926
Reise nach Dalmatien.

1927-1931
Lehrt├Ątigkeit an der Folkwangschule in Essen.

1931
Rompreis. Ein Jahr in Italien an der Deutschen Akademie Villa Massimo. Freundschaft mit Ludwig Curtius, E. W. Nay, Karl und Erika R├Âssing.

1932
Preis der Berliner Akademie der K├╝nste. Reisen nach England, Frankreich und Tunis. Freundschaft mit Wilhelm Uhde.

1933
Preis des Carnegie Instituts Pittsburgh, U.S.A. Seit diesem Jahr lebt der Maler vorwiegend in Italien.

1937
Das Blumestilleben mit dem er den Carnegie-Preis erhielt, kommt in die Ausstellung ÔÇ×Entartete KunstÔÇť, wird aber auf Einspruch der amerikanischen Botschaft wieder entfernt.

1938-1940
Mit deutschen Malern auf Ischia: Gilles, Bargheer, Levi, Hohmann, Carli Sohn-Rethel, Purrmann, dem Komponisten Gottfried von Einem u. a. m.

1941-1943
Lehrt├Ątigkeit an der Textilfachschule in Krefeld. 1943 Verlust des Ateliers durch Luftangriff.

1943-1944
Lehrt├Ątigkeit an der Kunstgewerbeschule in Salzburg. Freundschaft mit Gundel und Bernhard Degenhart.

1946-1957
Nach Kriegsende Verweigerung der Aufenthaltserlaubnis in ├ľsterreich. Flucht zu Fuss ├╝ber den Brenner nach Venedig. In Venedig Freundschaft mit De Pisis, Carena, Music, Cardazzo und Peggy Guggenheim.

1948
Anfang auf dem Gebiet der Farblithographie, angeregt durch Chichio Haller, Z├╝rich. Freundschaft mit Prof. Eberhard Hanfstaengl, M├╝nchen. Erste Nachkriegsausstellung in Deutschland. Lernt Jean Cocteau kennen.

1951
Erste Nachkriegsreise nach Salzburg. Atelier im Salzburger K├╝nstlerhaus (bis 1971).
1956
├ťbersiedlung nach Rom. Freundschaft mit Stefan Andres und der Malerin Irene Kowaliska-Wegner. Die Stadt Salzburg stellt dem K├╝nstler ein Atelier zur Verf├╝gung.

1964
Nachfolger Kokoschkas an der Salzburger Sommerakademie. Ehrenring der Stadt Salzburg. Seit diesem Jahr verbringt er jeweils 3 Monate auf der griechischen Insel Korfu. Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Verleger G. de Beauclair.

1965
Ernennung zum Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaft und K├╝nste.

1965-1966
Farblithographien zu Goethes ÔÇ×Buch SuleikaÔÇť (Edition de Beauclair).

1967
Farblithographien Venedig-Mappe (Edition de Beauclair). Farblithographien Griechenlandmappe (Edition de Beauclair). Zeichnungen zu Truman Capotes ÔÇ×Eine WeihnachtserinnerungÔÇť (Limes Verlag, Wiesbaden).

1966-1968
Ausmalung der Kapelle ÔÇ×Il PeroÔÇť bei Radicofani (Siena).

1976
Am 13. Juli in Rom gestorben, beigesetzt auf dem Friedhof an der Cestiuspyramide.

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