Alexander Archipenko

1887

Am 30. Mai wird Alexander Archipenko in Kiew, Ukraine, als Sohn von Porfiry Antonowitsch und Poroskowia Wassiliewna Machowa, geboren.

1902‚ÄĒ05

Studiert Malerei und Bildhauerei an der Kunstschule in Kiew.

1906

Umzug nach Moskau, wo er an Gruppenausstellungen teilnimmt.

1909

Kommt in Paris an. Findet die Ecole des Beaux-Arts zu akademisch und verlässt sie nach etwa zwei Wochen, um im Louvre und in anderen Pariser Museen unabhängig zu studieren.

Richtet ein unabhängiges Atelier in Montparnasse ein.

1910

Erste öffentliche Ausstellung in Paris im Salon des Indépendants mit Kubisten.

1912

Er√∂ffnet eine Kunstschule in Paris. Einzelausstellung im Museum Folkwang, Hagen, Deutschland. Apollinaire schreibt eine Einf√ľhrung f√ľr den Ausstellungskatalog.

1914

Erstellt erste Sculptur-Gemälde. Entwickelt skulpturale Elemente der Farbe, der Leere, konkav und konvex, sowie geometrische Formen weiter.

1. August: Deutschland erkl√§rt Frankreich und Russland den Krieg. Viele K√ľnstler verlassen Paris und ziehen in den S√ľden Frankreichs. Archipenko verbringt die Kriegsjahre (1914 - 1918) in Cimiez bei Nizza, im Ch√Ęteau Valrose. Zu der Gruppe von K√ľnstlern, die in Nizza leben, geh√∂ren Ferat, Tsuguharu Foujita, Henri Matisse, Amedeo Modigliani, Morgan Russel, Chaim Soutine und Leopold Survage.

1918

Korrespondenz mit Theo van Doesburg, De Stijl Group.

1919

Verbringt Zeit in Nizza mit der Arbeit an Skulpturen, die er im folgenden Jahr auf dem Salon des Indépendants vorstellt.

1920

Wird in der letzten kubistischen Gruppenausstellung im Salon des Indépendants gezeigt.

Einzelausstellung auf der Biennale von Venedig im russischen Pavillon, "Mostra Individuale di Alexandre Archipenko".

1921

Eröffnet eine Kunstschule in Berlin, behält sein Atelier auch in Paris.

Heirat mit Angelica Forster (1893 - 1957), einer deutschen Bildhauerin, die unter dem Namen Gela Forster ausstellt. Sie ist Gr√ľndungsmitglied der "Gruppe 1919" der Dresdner Sezession.

1923

Angelica und Alexander Archipenko emigrieren in die USA. Am 16. Oktober kommen sie an Bord der S.S. Mongolei in New York an.

Eröffnet Kunstschule in New York.

1929

Wird amerikanischer Staatsb√ľrger.

Gr√ľndet "Arko", eine Keramikschule in New York City.

1932

Vorlesungen √ľber Kreativit√§t an Universit√§ten und Hochschulen an der Pazifikk√ľste, im Mittleren Westen und an der Ostk√ľste.

1933

Unterrichtet am Mills College, Oakland, Kalifornien, und an der Chouinard School, Los Angeles.

1935

Umzug nach Los Angeles.

Unterrichtet Sommerkurse an der Universität von Washington, Seattle.

1937

Lebt in Chicago. Wird von László Moholy-Nagy eingeladen, am New Bauhaus Chicago als Leiter des Modellierungsworkshops zu unterrichten. Einzelausstellung in der Katherine Kuh Gallery, Chicago.

In Deutschland beschlagnahmen Nazis Werke von Archipenko als "Entartete Kunst".

1938

Eröffnet "Modern School of Fine Arts and Practical Design" in Chicago.

Eröffnet eine Kunstschule in Bearsville.

1946

Kehrt nach Chicago zur√ľck, lehrt am Institut f√ľr Design (ehemals Bauhaus).

1949

Erste Ausstellung nach dem Krieg in Europa im Amt f√ľr Kunst, Berlin, Deutschland.

1950-1953

Zahlreiche Lehrtätigkeiten.

1954

Retrospektive "Archipenko 110. Ausstellung, F√ľnfzig Jahre Produktion", Associated American Artists Galleries, New York.

1957

Am 5. Dezember stirbt seine Frau Angelica nach langer Krankheit im Alter von 65 Jahren.

1960

Heiratet Frances Gray, eine K√ľnstlerin und seine ehemalige Studentin.

1964

Alexander Archipenko stirbt am 25. Februar in New York, kurz nachdem er seine letzte Bronze König Salomo gegossen hat.

2000

Frances Archipenko Gray gr√ľndet die Archipenko-Stiftung, eine gemeinn√ľtzige Organisation.

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